Wer kennt nicht diese irreführende alte Spam-Mail “jemand hat nach dir gesucht” - gehe auf die Seite Nachbarschaft24.net um dich dort anzumelden.
In den Zeiten, in denen solche Plattformen wie “wer-kennt-wen” ohne Ende wachsen, fällt der eine oder andere natürlich noch schneller auf solch eine Abzocke herein!
Mittlerweile läuft das Spielchen jetzt auch noch per Telefon weiter. Deutschland wurde in den vergangenen Wochen fast flächendeckend mit folgender Computer-Bandansage (auch ich) überflutet: “für Sie liegt eine wichtige Meldung vor. Gehen Sie auf www.nachbarschaftspost.com und geben Sie dort den Code *** ein” Mir war sofort klar, das dies mal wieder eine reine Abzocke ist. Aber schaut mann im Netz nach, lese ich leider, das sehr viele Leute darauf reingefallen sind.
Denn wer sich bei Nachbarschaftspost anmeldet und diesen besagten Code eingibt, hat nun u. a. “angeblich” ein zweijähriges Abonnement über 216,00 Euro an der Backe. Nachdem mann dann diese übel endeckt (Rechnungen) und nicht zahlen will, werden dann natürlich die ersten Mahnungen, Drohbriefe von Inkassobüros (Deutschen Inkassostelle in Eschborn) oder Anwälten verschickt.
Mein Tipp: Nicht zahlen! Denn mehr wie Drohungen zu erhalten, wird hier nicht passieren. Es reicht den Abzockern ja, wenn nur 10 oder 20% der angeschriebenen bezahlen! Einen Musterbrief zum Widerruf, sowie Tipps von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg sollten ebenfalls helfen. Eine Übersicht von Kostenfallen im Internet wurde auch hier online gestellt. Einen gültigen Vertragsabschluß muss immer derjenige beweisen, der das Geld haben will! Das sind nachtürlich die Leute, dich sich aus gutem Grund hinter Briefkasten Firmen in Dubai oder der Schweiz verstecken, wenn mann sich das Impressum der Seiten anschaut.
netsolution FZE
Sheikh Zayed Road
P.O. Box: 124166, Dubai
United Arab EmiratesBeauftragtes Servicecenter Europe:
Servicecenter
Bahnhofstrasse 33
8620 Wetzikon
SchweizInternationale Service-Nummern:
Telefax: 01805 715 888
So wie ich gelesen habe, sollten die “geschädigten” sich mit dem Musterbrief zum Widerruf an die Adresse in der Schweiz wenden. (schriftlich natürlich!!!)
Ein zweites Gericht hat jetzt bestätigt (Quelle: Computerbetrug.de), dass auf Internetseiten mit versteckter und deshalb überraschender Kostenpflicht für die Opfer keine Zahlungspflicht besteht.
Was mir auch aufgefallen ist, dass die Seiten Nachbarschaft24.net und Nachbarschaftspost.com identisch sind.
Wer immer noch zahlt, ist meiner Meinung nach selber schuld!

